Zwei Spielerinnen des FC Bayern haben sich zum Zoff ihres Vereins mit dem Deutschen Fußball Bund geäußert.
Zwischen Klub und Verband war es im Vorfeld der WM zum öffentlichen Streit gekommen, weil die Spielerinnen aus München später als ursprünglich vereinbart für den Start in die Vorbereitung abgestellt worden waren.
„Wir waren in der Planung zwischen Bayern und DFB nicht integriert. Ich halte das auch für normal. Wir kommen, wenn es angesagt ist“, sagte Sydney Lohmann der Bild-Zeitung: „Wir Spielerinnen konnten in den Prozess nicht eingreifen und haben getan, was abgesprochen wurde.“
- Alle Tipps und Tricks zum Thema Sportwetten sowie die besten Boni, Quoten und Anbieter gibt es HIER | ANZEIGE
Bayern hatte auf den Urlaub seiner Akteure gepocht, sich an der Empfehlung der Klubvereinigung ECA orientiert – und damit die sportliche Leitung des DFB verärgert. Von Wortbruch und Respektlosigkeit war die Rede gewesen.
Brisante Bayern-Frage „schwierig zu beantworten“
Ob sie lieber früher angereist wären, wurden die Bayern-Spielerinnen gefragt: „Das ist schwierig zu beantworten. Jetzt sind wir da und schauen nach vorne“, meinte Stürmerin Klara Bühl. Sie könne nach einer langen Saison nun wieder 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit erreichen.
Aufgenommen worden seien sie gut im Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, das beim zähen Testspielerfolg gegen Vietnam (2:1) ohne die Bayern-Stars auskommen musste.
Die WM in Neuseeland und Australien wird zwischen dem 20. Juli und dem 20. August ausgetragen.