Tiger Woods wird seinen Triumph beim Masters in Augusta vor drei Wochen im Weißen Haus feiern.
Wie eine Sprecherin am Donnerstag bestätigte, ist der 43-Jährige am kommenden Montag bei US-Präsident Donald Trump eingeladen.
Thomas Dreßen gewinnt bei seiner Weltcup-Rückkehr nach langer Pause. Gehört die Geschichte zu den Top 20 der größten Comebacks? SPORT1 zeigt das Ranking.
Bereits einen Tag nach seinem Sieg in Augusta hatte Trump getwittert, dass er mit Woods gesprochen habe und ihm die Freiheitsmedaille des Präsidenten verleihen wolle, die höchste zivile Auszeichnung in den USA. Diese Preisverleihung soll jedoch erst später in diesem Jahr stattfinden.
Woods krönt unglaubliches Comeback
Trump ist selbst ein leidenschaftlicher Golfer und spielte bereits im Februar eine Runde mit Woods in Trumps Golf-Club in Jupiter, Florida.
Woods hatte am 14. April nach jahrelangen Rückenproblemen und Rückschlägen seinen 15. Major-Titel gewonnen, außerdem erhielt er als Masters-Sieger traditionell das prestigeträchtige Grüne Jacket.
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Seit den 1980er Jahren sind Teambesuche beim amtierenden Präsidenten nach dem Gewinn eines großen Titels in den USA üblich, seit der Wahl von Donald Trump allerdings bei Sportlern zumeist recht unbeliebt.
In der NBA wurden vor der Saison jegliche Proteste untersagt. Das hält einige Teams jedoch nicht davon ab ein Zeichen zu setzen. SPORT1 zeigt die Proteste.
Warriors verzichten auf Besuch
So verzichtete NBA-Champion Golden State Warriors 2017 und 2018 auf den Besuch im Weißen Haus und stattete stattdessen Ex-Präsident Barack Obama einen Besuch in dessen Anwesen ab.
Als die Philadelphia Eagles nach der NFL-Meisterschaft 2018 versucht hatten, nur eine kleine Delegation zu Trump zu schicken, wurde der Besuch vom Weißen Haus abgesagt. Auch beim aktuellen NFL-Champion New England Patriots erklärten einige Spieler nach dem Gewinn des Titels, dass sie den Besuch im Weißen Haus boykottieren wollen.