Thomas Müller hält das Nationalelf-Comeback seines alten Weltmeisterkollegen Manuel Neuer für richtig, sieht aber zugleich Versäumnisse in der Ansprache von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann.

„Die Diskussion wurde natürlich heiß gekocht, weil sie kommunikativ fragwürdig war“, sagte der 38-Jährige im ran-Interview: „Aber sportinhaltlich ist sie für mich nachvollziehbar.“

Manuel Neuer und Oliver Baumann im DFB-Training
Manuel Neuer und Oliver Baumann im DFB-Training Manuel Neuer und Oliver Baumann im DFB-Training © IMAGO/IMAGO int./One Hundert Pro

Müller sieht keine Degradierung von Baumann

Eine „Degradierung“ der vorherigen Nummer eins Oliver Baumann sehe er nicht: „Er muss ready sein und uns helfen, wenn wir ihn brauchen.“

Neuer (40) zeige, „dass er, wenn er sich körperlich gut fühlt, aus meiner Sicht einfach die beste Figur im Tor macht“. Dabei gehe es aber um Nuancen und „ein Gefühl. Und deswegen brauchen wir uns gar keine Sorgen machen, denn wir haben es ja gesehen: Baumann ist nicht nur von seinen Torwartfähigkeiten, sondern auch vom Kopf her so gut – wenn Manu nicht kann, dann ist er da.“

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