Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Kritik an seiner Kommunikation in Bezug auf die Nominierung des WM-Kaders weitgehend zurückgewiesen. „Generell bin ich über weite Strecken fein mit meiner Kommunikation. Das ist so“, sagte der 38-Jährige am Donnerstag am DFB-Campus in Frankfurt/Main.
Natürlich gebe es „immer Dinge, die man zum Tag X besser machen könnte“, ergänzte Nagelsmann. Er versuche aber immer, „viel zu erklären und viele Menschen mitzunehmen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter.“ Wichtig sei aber vor allem, „ehrlich zu sein zu den Spielern. Aber man kann immer diskutieren, ob das am Ende der perfekte Weg war.“
Nagelsmann „fein“ mit seiner Kommunikation
Gerade die Kommunikation in der Torhüterfrage um Rückkehrer Manual Neuer war Nagelsmann zum Vorwurf gemacht worden. Er könne „absolut verstehen“, so der Bundestrainer, „dass in der Torwartfrage manche sagen, das war nicht der richtige Weg – und manche sagen, das war der richtige Weg. Daran sieht man schon: Diese hundertprozentige Wahrheit gibt es nicht.“
Perfektion anzustreben, sei ohnehin „Schwachsinn, weil die wird man nie erreichen. Ich bin fein mit der Kommunikation, sage aber auch, man hätte Dinge anders machen können.“