Michael Bublé in Toronto, Katy Perry in Los Angeles: Die XXL-WM in Nordamerika soll nicht nur sportlich neue Dimensionen erreichen, sondern auch zur gigantischen Showbühne werden. Für das erstmals in drei Ländern und erstmals mit 48 Nationen stattfindende Turnier sind mehrere Eröffnungsfeiern geplant.

Das verkündete die FIFA und schrieb von einer „historischen Feier in ganz Nordamerika“. Höhepunkt soll dabei eine „spektakuläre Zeremonie“ in Los Angeles sein. Neben Katy Perry werden dabei Future, Anitta, LISA, Rema und Tyla auftreten. Weitere Showacts sollen noch bekannt gegeben werden.

Pop-Ikone Katy Perry
Pop-Ikone Katy PerryPop-Ikone Katy Perry© GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/SID/MONICA SCHIPPER

Erstmals drei WM-Eröffnungsshows

„Die Auswahl der Künstler soll zeigen, welch kulturelle Vielfalt in den USA existiert und wie facettenreich die vielen Einwanderergruppen sind. Sie unterstreicht den enormen Einfluss des Landes auf Musik, Unterhaltung und Popkultur und ist ein Beispiel dafür, wie man dadurch die Menschen im ganzen Land zusammenbringen kann“, wird FIFA-Präsident Gianni Infantino in der Mitteilung zitiert.

Erstmals wird es drei Eröffnungsshows geben. Vor dem WM-Auftaktspiel in Mexiko-Stadt am 11. Juni steigt die erste Zeremonie. Am 12. Juni findet dann auch in Toronto eine Eröffnungsfeier statt. Zusätzlich soll es besondere Shows zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten geben.

WM-Eröffnungsshows sollen 15 Minuten dauern

Beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika am 11. Juni im Azteken-Stadion treten die Band Maná, Sänger Alejandro Fernández und Popstar Belinda. Am 12. Juni wird in Toronto unter anderem Sänger Bublé vor dem Duell zwischen Kanada und Bosnien-Herzegowina singen.

Damit will die FIFA die Stadien schon weit vor dem Anpfiff füllen, die Shows beginnen jeweils 90 Minuten vor Anpfiff und sollen etwa 15 Minuten dauern. Darüber hinaus sind weitere Feierlichkeiten am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA, geplant.

Präsident Donald Trump hatte seit seiner Rückkehr ins Amt die Initiative „America 250“ vorangetrieben. Die FIFA beteiligt sich laut des Berichts mit Veranstaltungen in Philadelphia und Houston.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)