Italien trägt Trauer. Zum dritten Mal in Serie verpasst der viermalige Weltmeister die Endrunde der Fußball-WM.

Im Playoff-Krimi von Zenica unterlag die Squadra Azzurra Bosnien-Herzegowina mit 1:4 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten, die Italien nach einer Roten Karte gegen Alessandro Bastoni (41.) lange in Unterzahl bestritt, hatte es 1:1 gestanden.

Enttäuschung bei Italien nach dem verpassten WM-Ticket
Enttäuschung bei Italien nach dem verpassten WM-TicketEnttäuschung bei Italien nach dem verpassten WM-Ticket© IMAGO/ABACAPRESS

Die Medien im Lande sind entsetzt. Und auch weit über Italien hinaus fallen die Reaktionen eindeutig aus.

Italien verpasst die WM: „Wie im schlimmsten Albtraum“

Gazzetta dello Sport: „Eine weitere historische Niederlage! Wie im schlimmsten Albtraum. Wir halten die Rückkehr zur WM in der Hand – und sehen zu, wie sie uns im Elfmeterschießen entrissen wird. Die Apokalypse geht weiter.“

Tuttosport: „Jetzt müssen alle rausfliegen! Das totale Scheitern. Ein Desaster. Italien sagt zum dritten Mal bitter Lebewohl.“

Presse reagiert geschockt: „Italienisches Desaster“

Corriere della Sera: „Italienische Apokalypse! Die WM fällt für die Azzurri zum dritten Mal in Serie aus.“

La Stampa: „Italienisches Desaster! Italien scheitert schon wieder, Bosnien-Herzegowina behält im Elfmeterschießen die Nerven.“

Corriere dello Sport: „Elfmeterschüsse als Urteil: Eine weitere deprimierende Nacht für den italienischen Fußball. Edin Dzeko fährt mit Bosnien zur WM – und wir nicht.“

Häme gab es derweil aus Bosnien-Herzegowina, Sportssport schrieb : „Verzweifelte Italiener: Früher haben sie Maradona geschlagen, aber jetzt verlieren sie gegen Vierzigjährige und Amateure aus Bosnien-Herzegowina.“

Klix: „Donnarumma wird in Bosnien-Herzegowina definitiv gehasst werden.“

In Spanien schreibt die Marca: „Das größte Drama der Fußball-Welt“. In England meinte die Daily Mail: „Der italienische Flaschen-Job“.

Und in Frankreich schrieb L’Equipe nur ebenso kurz wie schmerzhaft: „Ciao Italien“. Der Schweizer Blick erklärte: „Italien versinkt in einem Meer von Tränen“.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)