Maximilian Beier ist nicht für die nächsten Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft nominiert worden – und muss sich nun gegen zwei direkte Konkurrenten beweisen, wie Bundestrainer Julian Nagelsmann erklärte.
„Maxi Beier, Karim Adeyemi, Kevin Schade – ich war so transparent bei den Dreien: Wir werden – Stand heute – einen, maximal zwei, dieser Konterstürmer mitnehmen“, sagte Nagelsmann.
Die genaue Zahl hänge von den Gesundheitszuständen ab. Bei dem Trio handele es sich aber um Spieler mit ähnlichem Profil. Schade, der anders als Beier und auch Adeyemi diesmal nominiert wurde, solle die Chance bekommen, sich im Team vollends einzufinden.
Nur Adeyemi oder Beier? So stehen die WM-Chancen
„Einer von den drei, vielleicht zwei, werden sich am Ende durchsetzen. Aber sie haben alle dieselben Chancen. Kevin hat nur jetzt den Vorteil, sich jetzt bei uns zu zeigen. Den Vorteil hatten die anderen davor aber auch“, sagte Nagelsmann abschließend.
Wie SPORT1 schon im Vorfeld der Kaderbekanntgabe berichtet hatte, berief Bundestrainer Julian Nagelsmann Beier nicht für die Partien gegen die Schweiz und Ghana.
Beier gehört bei Borussia Dortmund derzeit meist zur Startelf, für die Spiele Ende März reichte es aber nicht. Aktuell kommt der 23-Jährige auf eine Saisonbilanz von 36 Einsätzen, neun Toren und sieben Assists.
Für die Nationalmannschaft lief Beier zuletzt im Oktober 2025 auf, bei den Spielen gegen Luxemburg und die Slowakei in der WM-Qualifikation einen Monat später gehörte er bereits nicht zum deutschen Aufgebot.