Ein mutmaßlicher Klimaaktivist hat bei der Handball-Weltmeisterschaft für eine Spielunterbrechung gesorgt. Beim Hauptrundenspiel von Gastgeber Dänemark gegen Tschechien in Herning lief die zweite Halbzeit wenige Momente, als es zu dem Zwischenfall kam.

Ein Mann, der ein graues Shirt der Klimagruppierung „Nodbremsen“ trug, lief auf das Feld und platzierte sich am Mittelkreis. Dort verteilte er abseits des Spielgeschehens oranges Konfetti. Nach einigen Sekunden schritt Dänemarks Trainer Nikolaj Jacobsen ein und schubste den Mann zweimal, ehe dieser vom Sicherheitspersonal aus der Halle geleitet wurde.

Nikolaj Jakobsen schubste den Störenfried
Nikolaj Jakobsen schubste den StörenfriedNikolaj Jakobsen schubste den Störenfried

Handball-WM: Unterbrechung nach Protestaktion

In der Folge musste das Spiel mehrere Minuten unterbrochen werden, bis auch die letzten Konfettireste beseitigt waren. Sogar die tschechischen Spieler halfen mit.

Aus sportlicher Sicht hatte Dänemark auch im sechsten WM-Spiel keine Mühe, sich den Sieg zu sichern, auch wenn es anfangs knapper war als erwartet.

Zur Pause führten die Hausherren mit 12:10 und setzten sich im Laufe der zweiten Halbzeit ab. Bester Torschütze beim 28:22 war Welthandballer Mathias Gidsel mit zehn Treffern.