Cristiano Ronaldo will offenbar trotz seines Tränen-Abgangs und der Querelen nach dem dramatischen WM-Aus weiter für die portugiesische Nationalmannschaft spielen.

Wie der Correio da Manha meldet, plant der 37-Jährige, das Nationalmannschaftstrikot mindestens bis zur EM 2024 in Deutschland zu tragen und seinen bisher 196 Länderspielen (118 Tore) weitere folgen zu lassen. (DATEN: WM-Spielplan 2022)

Bemerkenswert: Dieses Vorhaben soll laut dem Bericht auch dann Bestand haben, sollte Fernando Santos weiterhin portugiesischer Nationaltrainer bleiben – dabei hatten Ronaldos Angehörige zuletzt öffentlich gegen den 68-Jährigen gewettert, der CR7 bei der WM zum Reservisten degradiert hatte.

„Heute hat dein Freund und Trainer eine schlechte Entscheidung getroffen. Dieser Freund, für den du so viele Worte der Bewunderung und des Respekts übrig hast“, schrieb Ronaldos Lebensgefährtin Georgina Rodríguez bei Instagram nach dem 0:1 im Viertelfinale gegen Marokko mit Blick auf Santos‘ Entscheidung, den Superstar erst in der 51. Minute einzuwechseln. (NEWS: Etliche Legenden huldigen Ronaldo)

Ronaldo-Schwester wettert gegen Portugal-Coach

Ronaldos Schwester Elma Aveiro schrieb unter dem Hashtag #FernandoSantosOut sogar: „Sie haben den Mann getötet, sie haben die Nationalmannschaft getötet, SIE HABEN DIE NATION GETÖTET! Sie werden es sehr bereuen!“

Einer Meldung von A Bola zufolge wird Santos, dessen Vertrag beim portugiesischen Verband noch bis 2024 läuft, jedoch nicht als Nationaltrainer weitermachen. Als möglicher Nachfolger wird unter anderem José Mourinho gehandelt. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Weltmeister Olaf Thon glaubt , Cristiano Ronaldo hätte früher aus der Nationalmannschaft zurücktreten sollen.

Weltmeister Olaf Thon glaubt , Cristiano Ronaldo hätte früher aus der Nationalmannschaft zurücktreten sollen.

Derweil soll sich Ronaldo selbst laut Correio da Manha bewusst sein, dass er nicht in Bestform zur WM erschienen sei. Dafür verantwortlich sollen die fehlende Saisonvorbereitung und die mangelnde Spielpraxis bei Ex-Klub Manchester United gewesen sein. (NEWS: Portugal „ist die dümmste Mannschaft“)

Cristiano Ronaldo: Welcher Verein nimmt ihn auf?

Neben der Zukunft des fünfmaligen Weltfußballers in der Nationalmannschaft ist aktuell auch noch offen, für welchen Verein Ronaldo künftig aufläuft.

Sein Vertrag bei ManUnited war nach einem aufsehenerregenden Interview, in dem er zum Rundumschlag gegen den Verein und die Verantwortlichen ausgeholt hatte, zwei Tage vor Portugals WM-Start aufgelöst worden.