Ex-Nationalspieler Sami Khedira hat über seine Arbeit als TV-Experte ausgepackt.
„Ich habe mir den Job ehrlich gesagt etwas einfacher vorgestellt“, verriet Khedira im Interview mit t-online. „Wenn du es wirklich gut und professionell machen willst, dann musst du extrem viel in deine Vorbereitung stecken.“ (NEWS: Alles Wichtige zur WM)
Der frühere Fußball-Weltmeister, der auch seit dieser Saison beim Streamingdienst DAZN im Einsatz ist, wird die WM in Katar erstmals als Experte für die ARD begleiten.
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Dort will der ehemalige Profi und heutige Berater des VfB Stuttgart der Berichterstattung mehr Tiefe verleihen. „Ich habe es selbst nie gut gefunden, wenn in Expertenrunden nur Sprüche geklopft und Spieler fertig gemacht werden“, stellte Khedira klar. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)
Der 35-Jährige ist zusammen mit Almuth Schult und Thomas Hitzlsperger im Team der ARD eingeplant. „Mein Fokus soll auf dem taktischen Bereich liegen. Wie hätten Tore erzielt oder verhindert werden können? Warum sind Tore wie gefallen?“, führte Khedira seine Rolle aus.
Khedira spricht über Kroos‘ Interview-Abbruch
Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit im journalistischen Umfeld äußerte sich der ehemalige Mitspieler von Toni Kroos auch zu dessen denkwürdigem Interview nach dem Champions-League-Finale 2022.
„Ich glaube, ich hätte in dem Moment genauso reagiert wie Toni“, offenbarte Khedira und ergänzte über Kroos: „Er war in dem Moment einfach sehr emotional, hatte da gerade seinen fünften Champions-League-Titel gewonnen und wollte seine Familie sehen.“
Kroos war nach Schlusspfiff mit ZDF-Reporter Nils Kaben aneinander geraten und brach das Interview schließlich ab.
Von solchen Reaktionen lebe der Sport und die Berichterstattung, lautete Khediras Fazit, auch wenn er selbst als Spieler On-Field-Interviews „nie gemocht“ habe.