Die polnische Nationalmannschaft hat sich nach einem 2:0-Sieg über Schweden für die Weltmeisterschaft in Katar qualifiziert – und das trotz der Unruhe vor einigen Monaten.

Denn der ehemalige Nationaltrainer Paulo Sousa hatte erst im Dezember 2021 um eine Vertragsauflösung gebeten, um sich Flamengo Rio de Janeiro anzuschließen. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM-Qualifikation)

Dieses Vorhaben sorgte für mächtig Ärger beim polnischen Verband und den Spielern, weil die WM-Playoffs nur vier Monate später starten sollten. Auch Superstar Robert Lewandowski reagierte mit Unverständnis auf die Entscheidung von Sousa: „Robert ist schockiert und überrascht über das Vorgehen von Trainer Sousa“, sagte Monika Bondarowicz, Medienberaterin des Angreifers, der polnischen Zeitung Interia.

Ex-Trainer sorgt für Ärger – so reagiert Lewandowski

Von einem „unglaublichen Skandal“ war bei Przeglad Sportowy, einem bekannten polnischen Sportmedium, die Rede. Auch Lukas Podolski hatte damals gegen Sousa gewettert.

Nach dem Sieg über Schweden unter dem neuen Trainer Czeslaw Michniewicz wurde Polens Kapitän Lewandowski nun bei Polsat Sport gefragt, ob die Mannschaft diesen Erfolg dem ehemaligen Trainer zu verdanken habe.

Der Bayern-Star reagierte amüsiert und lachte über die Frage, ehe er mit „Das müssen wir nicht“ antwortete. (DATEN: Tabellen der WM-Qualifikation)

So oder so: Die polnische Nationalmannschaft qualifizierte sich zum zweiten Mal in Folge für eine Weltmeisterschaft. Bei der WM 2018 verabschiedete man sich in der Gruppenphase hinter Kolumbien, Japan und dem Senegal früh aus dem Wettbewerb.

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