WM-Pechvogel Martin Strobel wird in der „nächsten Saison wieder im Handballbetrieb dabei sein“. Das versicherte Jörg Richter, Kniespezialist und Ärztlicher Direktor der Klinik für Sportorthopädie in Markgröningen, im Gespräch mit der Heilbronner Stimme. Die OP sei „gut verlaufen, wir sind optimistisch, dass er das Halbfinale am Freitag zu Hause bei seiner Familie anschauen kann“.
Auf die Frage, ob Strobels Verletzung mit der immensen Belastung eines Turniers zusammenhängen könne, antwortete Richter: „Ein Kreuzbandriss ist keine Überlastungsverletzung, das ist einfach nur Pech.“
Strobel gegen Kroatien schwer verletzt
Strobel hatte sich am Montagabend im Hauptrundenspiel gegen Kroatien (22:21) das vordere Kreuzband und das Innenband im linken Knie gerissen und war am Mittwoch operiert worden.
Die deutschen Handballer gewinnen auch das letzte Hauptrundenspiel gegen Spanien und ziehen als Gruppenerster ins WM-Halbfinale ein. Die SPORT1-Einzelkritik.
Der Rückraumspieler vom Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten, der erst im Herbst von Bundestrainer Christian Prokop für die Nationalmannschaft reaktiviert worden war, gehörte bis zu seiner Verletzung zu den Leistungsträgern im DHB-Team.