Pierre Littbarski erwartet „seinen“ 1. FC Köln in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga nicht im Abstiegskampf. „Ich glaube, wir brauchen keinen göttlichen Beistand. Der FC ist gut aufgestellt“, sagte der Weltmeister von 1990 in seinem von Suzuki produzierten neuen Podcast „Littis Einwurf“: „Na klar, du musst einen einigermaßen guten Start erwischen gegen Mainz, das wird nicht einfach, aber ich glaube nicht, dass der FC zu den unteren gehören wird. Ich schätze sie mal auf 10 bis 14 ein.“

Das dramatische 2:1 in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Jahn Regensburg sei eine „ganz knappe Geschichte“ gewesen, man habe „aber gesehen, was der Unterschied in dieser Saison ist zu den letzten Jahren“, sagte Littbarski: „Der FC kann nachlegen, die haben richtig gut eingekauft. Großes Lob an Sportdirektor Kessler und Trainer – der passt übrigens wie die Faust aufs Auge nach Kölle – Lukas Kwasniok.“

Pierre Littbarski lobt Sportdirektor Thomas Kessler (r.) und Coach Lukas Kwasniok
Pierre Littbarski lobt Sportdirektor Thomas Kessler (r.) und Coach Lukas KwasniokPierre Littbarski lobt Sportdirektor Thomas Kessler (r.) und Coach Lukas Kwasniok

Littbarski sieht Köln gut aufgestellt

Natürlich hätten die Verantwortlichen des Aufsteigers „jetzt auch ein paar mehr Milliönchen zur Verfügung“ gehabt, sagte der 65-Jährige: „Aber insgesamt muss ich doch sagen, da wurde richtig gute Arbeit geleistet. Und ich glaube, dass der FC nicht unbedingt jeden Samstag eine Kerze im Kölner Dom anzünden muss.“

Köln startet am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) beim FSV Mainz 05 in die Liga.