Es war ein Interview, das an Kuriosität kaum zu überbieten war: Max Eberl wurde vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg auf den Vertragspoker zahlreicher Bayern-Stars angesprochen.
Doch als vom angeblichen Zoff mit Nick Househ – Berater von Alphonso Davies – die Rede war, wich der FCB-Sportvorstand aus.
„Wollen wir über Wolfsburg sprechen?“, erwiderte Eberl, nachdem Sky-Reporterin Nele Ocik gefragt hatte, ob es Krach mit dem Davies-Berater gegeben habe. Am Donnerstag hatte es Berichte über Uneinigkeiten mit der Davies-Seite gegeben.
Eberl bleibt standhaft
Freitagabend dann die Kehrtwende in der Berichterstattung: Nach Informationen von The Athletic steht der Kanadier nun doch kurz vor einer Verlängerung.
Zuvor hatte Ocik ihrem Gesprächspartner Aussagen zu weiteren Transfergerüchten und möglichen Vertragsverlängerungen entlocken wollen, doch Eberl blieb standhaft. Eberl entgegnete nur, dass „eine Menge“ passiert sei.
„Früher ging es noch um die Bundesliga, die Spiele und das, was heute passiert. Der Transferjournalismus hat einen unglaublichen Raum eingenommen“, ärgerte sich Eberl an. Immer wieder hatte Ocik nachgebohrt: Verlässt Daniel Peretz die Bayern? Kommt Jonas Urbig?
Eberl: „Wir können nichts verkünden“
„Ich würde das jetzt einfach mal abkürzen. Bevor wir alle Namen durchgehen, die gerade genannt wurden“, sagte Eberl bestimmt. Denn: „Ich werde eh nichts sagen, weil am langen Ende müssen wir dann entscheiden, was wir tun. Verträge müssen unterschrieben werden, es müssen Wünsche erfüllt werden.“
In den vergangenen Wochen und Monaten sei bereits einiges passiert. „Es ist halt noch nichts unterschrieben. Wir konnten nichts verkünden“, schloss Eberl.