Der neue Alte ist wieder da! Manuel Neuer hat 350 Tage nach seinem letzten Bundesliga-Spiel gegen den SV Darmstadt 98 ein erfolgreiches Comeback gegeben. Der FC Bayern gewann mit 8:0 und Neuer selbst hatte gar mehr zu jubeln als zu halten.

Dass der seit 2012 in München aktive Nationaltorhüter beim FC Bayern wieder zwischen den Pfosten stehen kann, freut auch Vereinspräsident Herbert Hainer, wie dieser auf SPORT1-Nachfrage bei einer Veranstaltung im Circus Roncalli am Montagnachmittag klarstellte: “Das tut uns natürlich gut, dass er wieder hinten drinsteht.”

Hainer hob trotz der schwachen Darmstädter Offensivleistung hervor, dass Neuer bei seinem Pflichtspiel-Comeback umgehend zu Null gespielt habe: “Wenn wir zu null spielen, muss der Torwart immer gut sein. Man hat gesehen, welche Ruhe und Sicherheit Manuel ausstrahlt. Er hat auch zwei, drei Bälle hervorragend gehalten.”

DFB-Pokal: Neuer auch gegen Saarbrücken im Tor?

Neuer selbst vermeldete nach seinem Comeback bei Sky: “Ich war positiv aufgeregt. Nicht so, dass ich jetzt nervös war, aber in gewisser Erwartungshaltung, was hier draußen passiert.”

Auch Cheftrainer Thomas Tuchel zeigte sich beseelt, dass Neuer endlich wieder zwischen den Pfosten stand, wobei der 50-Jährige die Erfahrung seines Keepers herausstellte: “Manu führt auf sehr inhaltliche Art und Weise. Der denkt einfach zwei Schritte vorwärts.”

Ob Neuer auch beim wetterbedingt gefährdeten DFB-Pokalspiel in Saarbrücken (Mittwoch ab 20.45 Uhr im SPORT1-LIVETICKER) im Tor steht, ist noch nicht bekannt.