Karim Adeyemi lernt das hässliche Gesicht des Fußballgeschäfts kennen.
Der 20-Jährige geriet am Wochenende in die Schlagzeilen, weil er im Nachgang des Elfmeter-Irrsinns zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt (2:1) recht kontroverse Aussagen abgegeben hatte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
„Es gab wahnsinnig viele Drohungen von Eintracht-Fans“, berichtet SPORT1-Chefreporter Patrick Berger im Podcast „Die Dortmund-Woche“. Adeyemis Postfach sei auch „voll mit Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie gewesen“.
Adeyemis Statement erzürnt Eintracht-Fans
Es wäre cleverer gewesen, wenn er das Foul „einfach zugegeben hätte. Viele Fans echauffieren sich an dem zweiten Satz“, sagt Berger.
Zur Erinnerung: Adeyemi hatte im Gespräch mit SPORT1 für Aufsehen gesorgt, weil er sein Verhalten bei DEM Aufreger des Spieltags ursprünglich als regelkonform eingestuft hatte. Als er gefragt wurde, ob er den Unmut der Frankfurter nachvollziehen könne, hatte er grinsend geantwortet: „Das ist deren Sache. Wir haben drei Punkte, das ist mir eigentlich ganz egal.“
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Inzwischen ist Adeyemi selbst wieder zurückgerudert: „Liebe Fans! Um das strittige Interview anzusprechen und klarzustellen! Mir wurde nach dem Spiel die Szene nicht gezeigt und im Spiel hat es sich anders angefühlt“, schrieb der deutsche Nationalspieler. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Adeyemi hätte allerdings nach dem Spiel sagen können, dass er die Szene selbst noch gar nicht gesehen habe. „Das wäre wohl besser gewesen“, befindet Berger.
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