Schalke-04-Finanzvorstand Peter Peters sieht auch in Zukunft kein Ankommen gegen den Dauermeister Bayern München.
“Wir leben in einer Marktwirtschaft. Bayern setzt sein altes Prinzip um, die aufstrebenden anderen Klubs zu schwächen”, sagte Peters in Düsseldorf am Mittwoch beim Sportbusiness-Kongress SPOBIS.
Dies sei durchaus legitim. Allerdings: “Für uns, die wir uns mehr Spannung in der Liga wünschen, ist das nicht der ideale, nette Zug.”
Zuletzt hat sich der FC Bayern auch bei den Schalkern bedient: Deren Nationalspieler Leon Goretzka wechselt im Sommer ablösefrei nach München.
Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef bei Schalke 04, droht Bayern-Präsident Uli Hoeneß Prügel an, wenn sie auch noch an Trainer Domenico Tedesco baggern sollten.
Unabhängig davon hat sich Peters zum Ziel gesetzt, die Königsblauen wieder in die Top 15 Europas zu führen. “Da waren wir schon mal. Da wollen wir wieder hinkommen. Das ist realistisch und machbar”, sagte er. Derzeit sind die Schalker Tabellendritter – 16 Punkte hinter dem Rekordmeister.