Leipzig – Das Spiel gegen „Gott aus Frankreich“ soll für RB Leipzig nur der Anfang sein.

Wenn Zlatan Ibrahimovic mit dem französischen Meister Paris St. Germain am Freitag (Testspiele, ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER) zum Testspiel beim finanzkräftigen Zweitliga-Aufsteiger gastiert, wollen die Sachsen schon einmal Champions-League-Luft schnuppern.

Bereits in wenigen Jahren will sich der Emporkömmling dauerhaft mit der europäischen Spitze messen.

Ibrahimovic-Fan Frahn

„Ibrahimovic ist mein Idol. Mit ihm kicke ich auch immer, wenn ich auf der Playstation spiele“, sagte Leipzigs Kapitän Daniel Frahn der „Bild“ voller Ehrfurcht.

Er gibt zu: „Für ihn würde ich mich sogar vor den Bus stellen oder ins selbe Hotel einchecken.“

Leipzig will den Durchmarsch

Leipzig hat sich bewusst für einen großen Namen in der Vorbereitung entschieden und will die eigenen Ambitionen unterstreichen, auch wenn die WM-Teilnehmer im Pariser Team von Trainer Laurent Blanc noch fehlen.

Der von einem österreichischen Brause-Giganten finanzierte Klub sieht die Zweite Liga nur als Zwischenstation, will am liebsten das dritte Mal in Folge aufsteigen und anschließend in der Bundesliga vorne mitmischen.

Aufgerüstet mit Khedira und Boyd

Sportlich hat RB kräftig aufgerüstet und sieht sich knappe zwei Wochen vor dem Saisonauftakt gegen den VfR Aalen in guter Form. „Wir sind absolut im Soll“, sagte Trainer Alexander Zorniger.

Für den Deutsch-Amerikaner Terrence Boyd (23) zahlte Leipzig schätzungsweise zwei Millionen Euro Ablöse an Rapid Wien, für Rani Khedira (20), den jüngeren Bruder von Weltmeister Sami, wurde angeblich eine Million an den VfB Stuttgart fällig.

Heiß auf Ibrahimovic

Gegen Paris soll das Team wichtige Erfahrung sammeln, das Aufeinandertreffen mit dem exzentrischen Ibrahimovic kann dabei kaum einer erwarten.

„Das ist einfach ein geiler Typ. Mit Ecken und Kanten“, sagte Frahn vor dem Duell unter dem Motto „Spielen mit Gott aus Frankreich“.

Die Leipziger sind voll des Lobes über den Schweden, der mindestens eine Halbzeit lang spielen soll.

„Sein Rückfallzieher-Tor gegen England ist das genialste Tor aller Zeiten“, so Frahn.