Der 1:0-Sieg von Spanien gegen Italien in Gelsenkirchen drückte nicht ansatzweise die Dominanz der Iberer aus, am Ende wurden 20:4 Torschüsse gezählt. Dass mit Riccardo Calafiore ein Italiener den einzigen spanischen Treffer erzielte, erscheint in diesem Zusammenhang beinahe skurril.
Entsprechend bedient zeigte sich Italiens Nationaltrainer Luciano Spalletti, der ohne große Umschweife den verdienten Erfolg der Spanier anerkannte. „Die Frische machte den Unterschied, sie waren viel besser als wir. Wir haben viel zu oft zu spät reagiert.“
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Im entscheidenden Gruppenspiel gegen Kroatien (Montag, 21.00 Uhr) ist der Titelverteidiger nun schon unter Druck und sollte eine Niederlage vermeiden, um nicht frühzeitig nach Hause zu fahren.
„Jedes alte Pferd hat noch ein gutes Rennen in den Beinen“
„Wir haben zu viele Pässe verhunzt und sind darüber verärgert“, sagte der überragende Keeper Gianluigi Donnarumma, der sich vor dem „Finale“ aber keine Sorgen macht: „Wir müssen es viel besser machen – und das werden wir auch gegen Kroatien.“
Große Sorgen macht sich dagegen der italienische Sänger Giovanni Zarella: „Viele sagen zwar, dass die Kroaten zu alt sind und einen Generationswechsel brauchen. Aber jedes alte Pferd hat noch ein gutes Rennen in den Beinen. Und sie hatten dieses Rennen bisher noch nicht gehabt.“
Kroatien habe immer noch „super Fußballer in ihren Reihen und sind in ihrem Stolz gekränkt. Jetzt ist auf einmal eine neue Piste aufgegangen und sie können die Italiener von Platz zwei verdrängen“.
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nCAPTION: Drohendes EM-Aus für Italien? "Wir müssen einfach den Ball spielen" | EM 2024
nDESCRIPTION: Italiens Trainer Luciano Spalletti will nach der Niederlage gegen Spanien bei der UEFA EURO 2024 gegen Kroatien ein anderes Gesicht zeigen.
Dass seine Italiener noch nicht reif für die Titel sind, hatte sich Zarella schon vor dem Turnier gedacht.
„Mir war bewusst, dass wir noch lange nicht so weit sind, um diesen Titel zu verteidigen. Bei der letzten EM hatten wir Chiellini, Bonucci, Immobile Insigne, Verratti – das waren Jungs, die etablierter waren als die Namen, die jetzt auf dem Feld stehen.“