Nach dem Corona-Ausbruch bei den deutschen Handballern hat der frühere Nationalspieler Christian Schwarzer den sportlichen Wert der EM infrage gestellt. (Die Handball-EM im LIVETICKER)
Das Turnier bewege sich „in Richtung Farce, das muss man so sagen“, erklärte der Weltmeister von 2007 bei Spox: „Es wäre bitter und für unsere Sportart schlecht, wenn am Ende die Mannschaft Europameister werden würde, die die wenigsten Coronafälle hat.“ (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Handball-EM)
Am Montag waren sechs Nationalspieler, darunter die beiden 2016-Europameister Andreas Wolff und Kai Häfner, positiv auf das Coronavirus getestet worden. (NEWS: Alles Wichtige zum Handball)
Zuvor hatte es bereits bei Julius Kühn einen positiven Befund gegeben. Im Vorfeld und während des Turniers in der Slowakei und in Ungarn hatten auch andere Nationen zahlreiche positive Fälle vermeldet. (DATEN Tabellen der Handball-EM)
Schwarzer warnte zudem vor möglichen negativen Folgen für die Sportart Handball durch den Umgang mit der Corona-Situation.
„Wir müssen aufpassen, dass es am Ende nicht heißt: Die Handballer sind nicht ganz dicht und haben noch nie etwas von Corona gehört“, sagte er und ergänzte mit Blick auf die infizierten Spieler: „Wenn einer von den Jungs gesundheitliche Schäden davontragen würde, wäre das der absolute Super-GAU.“
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