Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat nach der Hymnenpanne beim EM-Qualifikationsspiel gegen Albanien ein Disziplinarverfahren gegen Weltmeister Frankreich eingeleitet. Der französische Verband sei darüber informiert worden, der Fall werde am 17. Oktober verhandelt, teilte die UEFA mit. 

Die Regie im Stade de France hatte vor dem Anpfiff statt der albanischen die Hymne Andorras eingespielt. Die Gästespieler schauten zunächst irritiert und verweigerten danach den Anstoß, bis die korrekte Melodie dargeboten wurde.

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Dadurch wurde das Spiel mit rund fünf Minuten Verzögerung angepfiffen, aus diesem Grund leitete die UEFA das Verfahren ein.

Les Bleus könnten mit Verwarnung davonkommen

Der französische Verband (FFF) könnte aber mit einer Verwarnung davonkommen. In der Regel spricht die UEFA erst im Wiederholungsfall eine Geldstrafe aus.

Staatspräsident Emmanuel Macron und Verbandspräsident Noel Le Graet hatten sich für den Vorfall vor dem 4:1-Erfolg entschuldigt.