Die Terminierung des EM-Qualifikationspiels der deutschen Fußballer in Schottland hat Dirk Nowitzki die Chance auf einen Meilenstein verbaut.
18 Punkte hätte das Aushängeschild des DBB-Teams gebraucht, um an die Spitze der Allzeit-Korbjägerliste bei Basketball-Europameisterschaften zu klettern – durchaus machbar im dritten Turnierspiel gegen die Türkei.
Doch das steigt auf Wunsch des Deutschen Basketball-Bunds („gegen den Fußball treten wir nicht an“) erst am Dienstag (17.30 Uhr im LIVETICKER). Als Gastgeber der Vorrundengruppe B durfte sich der DBB aussuchen, ob er den Ruhetag auf Montag oder Dienstag legt.
Dann aber ruht sich ein neuer Schützenkönig kaum einholbar auf Platz 1 aus: Tony Parker.
Frankreichs Star-Spielmacher, bis zum Zittersieg gegen die Polen am Montagabend mit 1030 Punkten gleichauf mit dem griechischen Nationalhelden der 1980er-Jahre, Nikos Galis, setzte sich mit 16 Punkten allein an die Spitze.
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Die Zuschauer in Montpellier erhoben sich, als der viermalige NBA-Champion per Halbdistanzwurf nach dreieinhalb Minuten Frankreichs erste Punkte (zugleich seine einzigen vor der Halbzeit) erzielte. Am für ihn spielfreien Dienstag kann der 33-Jährige zuschauen, ob Nowitzki ihn mit 34 Punkten einholt…
Ein wenig Aufmerksamkeit ging Parkers großem Moment aber verloren: Die französischen Fußballer, obwohl als Gastgeber der EM 2016 von Quali-Pflichten entbunden, bestritten zeitgleich ein Testspiel gegen Serbien, das sie in Bordeaux dank eines Doppelpacks von Blaise Matuidi 2:1 gewannen.