Toni Kroos wird nach der Europameisterschaft im Sommer seine aktive Karriere beenden, im Bestfall mit dem Titel, der ihm in seiner beeindruckenden Sammlung noch fehlt.
Während der 34-Jährige heute als absoluter Führungsspieler bei Real Madrid und dem DFB-Team gilt, tauchen nun Geschichten über einen eher ungewöhnlichen Führungsstil aus der Vergangenheit auf.
„Man wusste, dass er einen akzeptiert, wenn er sich mit einem unterhalten hat“, berichtete Ex-Mitspieler Sascha Bigalke im Podcast „Toni Kroos – The Underrated One“ des Nachrichtenportals watson. „Seine Herangehensweise war eher, dass er mit den Leuten nicht gesprochen hat.
Kroos-Anekdote
Kroos und Bigalke hatten gemeinsam 21 Nachwuchsländerspiele für den DFB absolviert. Als Kapitän soll Kroos stets ein bestimmtes Leistungsniveau von seinen Teamkollegen gefordert haben.
„Dort sind die besten und vermeintlichen stärksten Fußballer aus Deutschland unterwegs und das wollte er auch von jedem einzelnen sehen“, erinnert sich Bigalke.
Den Mannschaftserfolg wollte der Mittelfeldspieler dadurch aber nicht gefährden, sondern „einfach die bestmögliche Leistung aus jedem Einzelnen herauskitzeln“.
Bei der U17-Weltmeisterschaft 2007 in Südkorea hatte Kroos die Mannschaft als Kapitän auf den dritten Platz geführt und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.