Emre Can ist von Bundestrainer Julian Nagelsmann enttäuscht – hofft aber dennoch auf ein nachträgliches Ticket für die Europameisterschaft. Der 30-Jährige war als einer von mehreren Profis von Borussia Dortmund nicht für das Heimturnier nominiert worden.
Eine Entscheidung, die er letztlich kommen sah. „Die Hoffnung, dass ich doch noch dabei bin, war da. Am Ende konnte ich mir aber denken, dass ich nicht Teil des Kaders bin. Ich respektiere das, aber trotzdem ist für mich die Karriere in der Nationalmannschaft noch lange nicht abgehakt“, sagte Can der Bild.
- Alle News zur Fußball-EM 2024
- EM-Spielplan 2024 – Alle Termine
- Tabellen & Gruppen der Fußball-EM 2024
- LIVE: Fußball-EM-Liveticker
- Alle Teams der Fußball-EM 2024
Er hoffe auf eine Zukunft im DFB-Trikot – und erklärte mit einem Lächeln: „Die EM hat ja noch nicht angefangen – vielleicht ergibt sich durch ein Hintertürchen noch eine Chance.“ Bis zum 6. Juni könnte Nagelsmann seinen bisher einberufenen Kader noch verändern, dann muss er der UEFA gemeldet werden.
Can hätte sich mehr BVB-Stars im EM-Kader gewünscht
Ein Gespräch habe es mit dem Bundestrainer allerdings nicht gegeben, sagte Can – der sich einen Anruf gewünscht hätte: „Ja, das hätte ich erwartet. Ich habe in der Nationalmannschaft regelmäßig gespielt, war oftmals Teil der Mannschaft. Da wäre es schön gewesen, zumindest kurz über die Nicht-Nominierung im persönlichen Gespräch informiert zu werden.“
Zudem sieht der BVB-Kapitän sein Team im vorläufigen EM-Kader unterrepräsentiert: „Unter anderem Jule (Julian Brandt) und Mats (Hummels, Anm. d. Red.) hätten eine Nominierung sicher verdient gehabt.“
Can hat bisher 43 Länderspiele für Deutschland absolviert. In den EM-Kader schafften es vom BVB nur Niclas Füllkrug und Nico Schlotterbeck.