Sowohl Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß als auch Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge haben am Rande der Sepp-Maier-Sonderausstellung über die Nicht-Nominierung von Leon Goretzka gesprochen. Während sich Hoeneß verständnisvoll, aber optimistisch für eine zeitige Rückkehr Goretzkas zeigte, konnte Rummenigge nicht nachvollziehen, warum andere Spieler berufen wurden.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich gewundert, dass er nicht eingeladen wurde, weil er jetzt gerade gut spielt“, sagte Rummenigge. Schließlich habe es bei Bayerns Box-to-Box-Achter bereits in der Vergangenheit Phasen gegeben, in denen „er nicht so gut gespielt hat – und da wurde er eingeladen, also das ist etwas kurios.“

Etwas anders sah das Hoeneß mit Hinblick auf die durchwachsene Saison seiner Bayern: „Der eine oder andere muss sich auch sagen: ‚Okay, was wir die letzten 12 Monate geleistet haben, war nicht gut genug‘ und da muss man dann auch die Konsequenzen tragen.“

„Sané wird auf jeden Fall dabei sein“

Allerdings glaubt er sowohl beim derzeit noch gesperrten Leroy Sané als auch bei Goretzka, dass sie bei der Heim-EM mit im Aufgebot stehen werden. „Sané wird auf jeden Fall dabei sein und ich bin auch bei Leon Goretzka sicher“, so Hoeneß, der mit Hinblick auf Goretzkas Form der letzten Wochen betonte: „Wenn er so spielt wie die letzten Wochen, dann ist er ein Spieler, der auch 14 Tage vor dem EM noch auf den Zug aufspringen kann.“

„Er hat nicht so gut gespielt lange Zeit und jetzt die letzten Wochen ist er plötzlich in einen Jungbrunnen gefallen und ist wieder einer, der das Heft in die Hand nimmt und richtig gut spielt“, lobte Hoeneß.