Mit Robert Andrich, Kevin Behrens und Chris Führich hat der neue Bundestrainer Julian Nagelsmann für seine ersten Spiele auf der DFB-Bank gleich drei Debütanten nominiert.

Mit seinem Auftreten hat einer der Neulinge nun Thomas Müller begeistert. „Ich war überrascht, dass einer wie Chris Führich nicht schneller den Sprung ins Rampenlicht geschafft hat. Da muss ich ihn noch fragen, wie seine Karriere verlaufen ist. Denn ich wundere mich darüber, dass ein Spieler mit so viel Spielwitz und Beweglichkeit erst mit Mitte 20 in Stuttgart so richtig aufblüht“ sagte der Bayern-Star bei einer Medienrunde.

Der 25-Jährige – einer der Shooting-Stars der bisherigen Saison – ist einer der Hauptgründe für den Aufschwung beim VfB. Dabei startete seine Karriere beim FC Schalke 04, ehe er dann 2013 in die U16 von Borussia Dortmund ging.

Über den VfL Bochum und Rot-Weiß Oberhausen landete er 2017 in der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln. Dort gab er wenig später sein Profi-Debüt – gegen Müller und dem FC Bayern.

Seinen Durchbruch auf Profi-Ebene gelang dem zwischenzeitlichen BVB-Profi während seiner einjährigen Leihe beim SC Paderborn. Dort netzt er in 34 Spielen 13 Mal. Zur Saison 2021/22 schlug dann der VfB zu. Nach anfänglichen Verletzungsproblemen blüht der Mann aus Castrop-Rauxel nun unter Sebastian Hoeneß auf.