Niclas Füllkrug startete seine Nationalmannschaft-Karriere spät, aber fulminant. In den ersten zehn Partien traf er acht Mal. Nach dem Ex-Bundestrainer Hansi Flick ihn Ende 2022 zum Nationalspieler machte, aber vor allem als Joker einsetzte, hat der Dortmund-Star unter dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann nun einen ganz anderen Anspruch.

„Ich habe in diesen zehn Einsätzen acht Tore erzielt und damit alles in meiner Macht Stehende getan, um häufiger in der Startelf zu stehen. Es war dann manchmal so, dass sich der Trainer gegen dich mich entschieden hat, ich aber trotzdem immer Input geben konnte“, sagte der BVB-Star dem kicker mit Blick auf seine Joker-Rolle unter Ex-DFB-Coach Flick. An den neuen Trainer Nagelsmann waren wohl die Worte gerichtet: „Ich möchte die erste Option auf der Neun sein und der Mannschaft helfen. Ich glaube, das hat bisher gut funktioniert.“

Nagelsmann-Training anstrengend?

Auch über die ersten Trainingstage mit dem neuen Coach hat der amtierende Bundesliga-Torschützenkönig gesprochen. „Intensiv und anspruchsvoll, auf dem Platz, aber auch im Kopf. Es ist viel zu bearbeiten, um die Idee des Trainers umzusetzen.“

„Wir wollen dominanten und offensiven Fußball spielen, mit hoher Intensität. Ich denke, es war ein engagierter Auftritt gegen die USA, in dem wir über 90 Minuten offensiv unsere Qualitäten auf den Platz gebracht haben“, resümiert er das Spiel gegen die USA.

Bereits am Mittwoch kann Füllkrug erneut beweisen, dass er der Stürmer Nummer eins ist – wenn Nagelsmann ihn gegen Mexiko einsetzt.