Bald-Bayer Arp bei HSV degradiert
Bald-Bayer Arp bei HSV degradiert
HSV-Supertalent Jann-Fiete Arp tritt die Reise zum Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Paderborn gar nicht erst an. Vor dem Wechsel zum FC Bayern steckt er in der Krise.
Diesen oder nächsten Sommer wird HSV-Supertalent Jann-Fiete Arp zum FC Bayern wechseln – bei seinem Noch-Klub, dem Hamburger SV, steht der 19-Jährige aktuell nicht einmal mehr im Kader.
Im Pokal-Viertelfinale beim SC Paderborn verzichtet Trainer Hannes Wolf auf den einst so großen Hoffnungsträger. (DFB-Pokal: Viertelfinale SC Paderborn gegen Hamburger SV 18.30 Uhr im LIVETICKER)
Für den HSV-Jungstar, dessen Wechsel zu Bayern Anfang Februar bekannt gegeben wurde, ist es ein weiterer Rückschlag in einer verkorksten Saison.
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Arp beim HSV nur noch zweite Wahl
Denn so steil die Karriere des Youngsters begonnen hatte, so sehr geriet sie dieses Jahr ins Stocken.
Ganze 15 Liga-Einsätze verbucht Arp diese Saison, spielte nie über die komplette Distanz, sondern kam meist nur zu Auftritten von wenigen Minuten. Seine Bilanz mit einer Torvorlage ist entsprechend ernüchternd.
Beim 0:0 gegen den VfL Bochum am vergangenen Wochenende stand er bereits nicht im Profikader, spielte stattdessen mit der 2. Mannschaft beim SV Drochtersen/Assel (1:1).
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Seitdem er sich im November 2017 mit erst 17 Jahren zum jüngsten Bundesliga-Torschützen des HSV aufgeschwungen hat, traf er für die Profis nur noch einmal – im vergangenen August im Pokal gegen den TuS Erndtebrück (5:3).
„Wir haben hier viele junge Spieler im Kader, aber die müssen besser trainieren. Ganz klar. Es geht um Leistung“, teilte HSV-Coach Wolf zuletzt vielsagend mit.
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Eine Aussage, die durchaus auch auf Arp gemünzt gewesen sein dürfte.