Bittere Nachricht für die DFB-Frauen! Kapitänin Giulia Gwinn wird der Mannschaft um Bundestrainer Christian Wück in den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Norwegen (5. Juni) und Slowenien (9. Juni) nicht zur Verfügung stehen.
Die Rechtsverteidigerin von Double-Gewinner Bayern München wird an der linken Schulter operiert und muss eine Pause einlegen. Das bestätigte der DFB der Bild-Zeitung.
Bereits Mitte April hatte sich Gwinn ihre Schulter im Hinspiel der DFB-Elf gegen Österreich ausgekugelt, die Notwendigkeit einer Operation stand schon damals fest.
Nach Bild-Informationen wird sich die 26-Jährige nun zeitnah dem nötigen Eingriff unterziehen, Bundestrainer Wück sei darüber bereits in Kenntnis gesetzt worden.
OP bei Gwinn unausweichlich
Gwinn spielte seit ihrer Verletzung in der Saisonendphase für den FC Bayern regelmäßig mit einer Manschette und verzichtete auf Einwürfe. Das sei zwar „ganz gut aufgegangen, aber es ist klar, dass es jetzt irgendwann in der Sommerpause passieren muss“, erklärte Gwinn den anstehenden Eingriff.
Am Rande der Double-Feier in München hatte sie dann bekanntgegeben: „Es gab nach jedem Spiel eine Reaktion in der Schulter, weil doch einiges kaputt ist.“ Die Operation ist also unausweichlich, der Zeitpunkt jedoch wahrlich nicht optimal.
Die deutsche Nationalmannschaft kann am 5. Juni mit einem Sieg gegen Norwegen die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien vorzeitig perfekt machen, auch ein Unentschieden könnte reichen.
Verlieren ist wiederum verboten: Die DFB-Auswahl führt die Gruppe nur mit einem Punkt vor den Norwegerinnen an. Nur der erste Platz qualifiziert sich direkt für die WM.
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Mit Sport-Informationsdienst (SID)