Harry Kane bleibt vom Elfmeterpunkt eine Klasse für sich: Beim 3:0 (1:0) seines FC Bayern im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayer Leverkusen verwandelte der 31 Jahre alte Engländer bereits seinen 30. Strafstoß in Folge – und wie immer eiskalt.
Kane zögerte beim Anlauf in der 75. Minute kurz und hämmerte den Ball dann ins linke obere Eck des Bayer-Gehäuses. Keeper Matej Kovar hatte keine Chance, obwohl er die Seite geahnt hatte.
Kane (SPORT1-Note 1) war zuvor sogar noch selbst gefoult worden. Auch das 1:0 (9.) hatte der Angreifer erzielt. Für den englischen Teamkapitän waren es in dieser Saison in der Königsklasse schon die Treffer acht und neun. In der Liga hat der Torjäger bereits 21-mal getroffen.
„Kenne keinen, der Elfmeter besser schießt“
„Ich kenne keinen, der Elfmeter besser schießt“, hatte Präsident Herbert Hainer zuletzt schon gelobt. Und auch für Joshua Kimmich ist Kanes Qualität vom Punkt „außergewöhnlich. Es ist schon eine Bank, wenn man sich da so drauf verlassen kann.“
Zuletzt war Kane gefragt worden, ob er denn überhaupt nochmal einen vergeben werde. „Es kann passieren“, sagte er: „Aber hoffentlich hört das nicht so bald auf.“ Seinen letzten Elfmeter hatte Kane bei der WM 2022 in Katar im Viertelfinale gegen Frankreich verschossen.