Manchester City ist am Ziel: Der Premier-League-Klub hat die Champions League gewonnen.
Dabei reichte Rodris Treffer in der 68. Minute zum knappen 1:0-Erfolg über Inter Mailand. Trotz der dominanten K.o.-Phase der Engländer mit Siegen gegen RB Leipzig, FC Bayern und Real Madrid gestaltete sich das Finale offener als viele vermutet hatten.
City-Trainer Guardiola verteilt Seitenhieb gegen Lukaku
Besonders in der Schlussphase der Partie hatten die Nerazzurri zahlreiche Chancen, um auszugleichen. City-Trainer Pep Guardiola zeigte sich mit etwas Abstand zum Champions-Leaugue-Finale brutal ehrlich.
Bei der Verleihung der „Legends Trophy“ wurde dem Star-Trainer von spanischen Medien eine Frage zu Barcelona-Trainer Xavi gestellt. Guardiola verteidigte seinen ehemaligen Schützling – und verteilte dabei, ob gewollt oder ungewollt, einen Seitenhieb gegen Inter-Stürmer Romelu Lukaku:
„Gebt Xavi (in Barcelona; d. Red.) etwas Zeit. Wir (ManCity) haben acht Jahre gebraucht, um die Champions League zu gewinnen. Ich bin Champions-League-Sieger, weil ein Stürmer aus drei Meter Entfernung einen einfachen Kopfball verfehlt hat.“
CL-Finale: Romelu Lukaku wurde zur tragischen Figur
Man braucht nicht viel Fantasie, um zu wissen, wen der 52-Jährige damit meint – die tragische Figur des CL-Abends: Romelu Lukaku. Der Belgier wurde in der 56. Minute eingewechselt und brachte zunächst Schwung in die Mailänder Offensive. Vor dem Tor agierte er allerdings oft unglücklich.
Der Höhepunkt eines gebrauchten Spiels für den bulligen Inter-Stürmer ereignete sich in der 88. Minute: Lukaku hatte die große Chance, einen Kopfball aus nur sechs Metern Entfernung zum 1:1-Ausgleichstreffer zu verwerten, doch er köpfte direkt auf City-Torhüter Ederson.
Nach dem Finale wurde der 30-Jährige erneut Opfer rassistischer Beleidigungen. Bereits im April dieses Jahres wurde er während eines Spiels gegen Juventus wegen einer vermeintlichen Provokation beim Jubel sogar vom Platz gestellt, obwohl zuvor Affenlaute aus den Zuschauerrängen zu hören waren.