Nach fast sieben Jahren hat das Warten für Pep Guardiola ein Ende!

Der Katalane bekommt sein Wiedersehen gegen den FC Bayern, wo er sich zum 30. Juni 2016 verabschiedet hatte.

Nun steht der Champions-League-Kracher gegen die Münchner an und Guardiola will seinen Ex-Klub mit Manchester City aus der Königsklasse rauswerfen.

Einer, der den Coach noch bestens kennt, ist Philipp Lahm. Er war von 2013 bis 2016 unter Guardiola bei den Bayern einer der Schlüsselspieler und erlebte spät in seiner Karriere noch eine Umschulung zum Mittelfeldspieler.

Ausgerechnet Lahm warnt nun München vor dem Ex-Coach.

Lahm schwärmt von Guardiola

Der Weltmeister von 2014 erinnert sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an Guardiola: „Wir waren so gut vorbereitet, dass wir in manchen Spielen schon nach zehn oder fünfzehn Minuten wussten: Okay, das Spiel werden wir klar gewinnen. Das ist ein schönes Gefühl.“

Dabei hat Lahm vor allem das Training nicht vergessen.

Rückblickend meint er: „Pep arbeitet mit seinen Spielern Tag für Tag an seiner Idee – mit einer Intensität in den Details und im Dialog, die ich noch nie erlebt habe.“

Lahm fügt an: „Man sieht immer, welche Mannschaft die Pep-Guardiola-Mannschaft ist. Er muss nicht an der Seitenlinie stehen. Man sieht seine Idee.“

Lahm denkt an Real-Aus

Trotz aller Akribie verpasste Guardiola jedoch beim FC Bayern das ganz große Ziel und gewann nicht die Königsklasse.

Stattdessen war gegen Real Madrid, den FC Barcelona und Atlético Madrid immer im Halbfinale vorzeitig Endstation.

Vor allem das Aus gegen Real in der Saison 2013/2014 ist Lahm im Kopf geblieben.

Für ihn war es eigentlich eine Guardiola-Meisterleistung.

Lahm: „Wir hatten dieses Gefühl der ständigen Kontrolle sogar in der Champions League. In der ersten Saison haben wir im Halbfinale gegen Real Madrid gespielt. Das Hinspiel war in Madrid. Wir waren so gut vorbereitet und hatten das Spiel unter Kontrolle. Das war so ein gutes Gefühl. Am Ende haben wir trotzdem 0:1 verloren, weil wir ausgekontert wurden.“