Freunde fürs Leben werden die zwei so schnell wohl nicht mehr:
Nach dem bitteren Champions-League-Aus des FC Bayern gegen den FC Villarreal hat sich Oliver Kahn den Unmut von Unai Emery gezogen.
Was war geschehen? Der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters hatte den spanischen Kontrahenten mit den Worten bedacht: „Es gibt wenig unangenehmere Mannschaften, gegen die man spielen kann. Diesen Defensivriegel zu knacken – ich weiß gar nicht, was die für ein System gespielt haben -, da braucht man sehr, sehr viel Geduld, muss immer wieder anlaufen, sich immer wieder geduldig Chancen herausarbeiten.“
Nach Bayerns Scheitern konterte der Villarreal-Coach dann Kahn mit klaren Worten. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)
FC Bayern: Emery geht mit Kahn auf Konfrontationskurs
„Wenn er unsere Taktik infrage stellt, hat er wohl unser erstes Spiel vergessen“, meinte Emery während der Pressekonferenz. (STIMMEN: Bayern geschockt – „Habe ihn noch nie so sprachlos gesehen“)
Dazu empfahl er den Bayern mehr Demut: „Man muss schon Mann genug sein – die Bescheidenheit zeichnet aus, gute und schwache Momente anzuerkennen.“
Der Trainer, der bereits viermal die Europa League gewann, sprach überdies von einem „sauberen Spiel“ – und fügte an: „Wir waren in Villarreal die bessere Mannschaft und haben uns die Ergebnisse gerecht verdient.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)
Villarreal-Coach: Lewandowski hätte fliegen müssen
Einen Seitenhieb gab es auch noch in Richtung von Bayerns Stürmerstar Robert Lewandowski, der nach einer Gelben Karte in der ersten Hälfte am Rande eines Platzverweises wandelte.
„Lewandowski hat sehr hart gespielt, ich finde, er hätte vom Feld gehört“, stellte Emery klar. (HINTERGRUND: Das muss Bayern ändern)
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