Emotionale Szenen nach dem 3:2-Heimsieg des Hamburger SV gegen den SC Freiburg! Luka Vuskovic wurde zwar vor der Partie nicht offiziell verabschiedet, doch der Leihspieler von den Tottenham Hotspur ging nach Abpfiff von einem Abschied aus.

„Es ist ein besonderer Tag für mich, weil ich glaube, dass ich den Verein und die Fans etwas zu sehr ins Herz geschlossen habe“, erklärte Vuskovic, nahm den HSV-Fans dann aber die ohnehin vage Hoffnung auf einen Verbleib: „Im Fußball weiß man nie, aber die Chance, dass ich hierbleibe, ist sehr, sehr, sehr gering. Hamburg ist meine zweite Heimat geworden.“

HSV-Fans bejubeln Vuskovic

In den vergangenen acht Monaten entwickelte sich der 19-Jährige zum Abwehrchef des Bundesliga-Aufsteigers und zeigte Woche für Woche starke Leistungen. Dadurch weckte er Begehrlichkeiten bei internationalen Topklubs, der HSV kann da wohl nicht mithalten.

Nach dem letzten Heimspiel der Saison, in dem er das zwischenzeitliche 2:1 schoss, wurden Vuskovics Leistungen von den HSV-Fans honoriert, denn sie bejubelten den Verteidiger lautstark.

In der laufenden Spielzeit absolvierte der Abwehrspieler 29 Pflichtspiele für die Hamburger, erzielte sechs Tore und gab eine Vorlage.

Vuskovic trägt Trikotnummer seines Bruders Mario

Seine besondere Verbindung zu den Hanseaten ist längst bekannt, denn sein Bruder Mario stand ebenfalls in Hamburg unter Vertrag, doch er ist seit dem 15. November 2022 wegen Dopings gesperrt. Luka läuft in dieser Saison mit der Trikotnummer 44 seines Bruders auf.

Die Anhänger sowie der Verein glauben an Marios Unschuld und unterstützen den Kroaten. Am Sonntagnachmittag wurde mehrmals ein Trikot bzw. ein Banner mit der Aufschrift „Free Vuskovic“ gezeigt. Seine Sperre läuft am 16. November 2026 aus und Vuskovic darf ab September wieder bei einem Verein mittrainieren.