Der Hamburger SV und Union Berlin dürfen aufatmen: Durch das 1:1 (0:0) zwischen dem SC Freiburg und dem VfL Wolfsburg steht fest, dass beide Vereine die Klasse halten und auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen werden.

Wolfsburg rückt durch das Remis mit 26 Punkten auf den Relegationsrang, kann aber bei noch zwei ausstehenden Spielen weder den HSV (34 Punkte) noch Union Berlin (33 Punkte) einholen.

Der Hamburger SV und Union Berlin feierten am Sonntag vom Sofa den Klassenerhalt
Der Hamburger SV und Union Berlin feierten am Sonntag vom Sofa den KlassenerhaltDer Hamburger SV und Union Berlin feierten am Sonntag vom Sofa den Klassenerhalt© IMAGO/Justus Stegemann

HSV und Union feiern Klassenerhalt

„Das verflixte siebte Jahr“, schrieben die Unioner auf X, die nach dem Aufstieg 2018/19 nun mehr sieben Jahre in Folge die Klasse halten konnten. Mit 32 Punkten nach 29 Spieltagen hatte man sich erst vor drei Wochen von Trainer Steffen Baumgart getrennt.

Seither steht mit Marie-Louise Eta die erste Frau als Cheftrainerin eines Bundesligisten jemals an der Seitenlinie. Mit einem 2:2 gegen den FC Köln konnte Eta am Samstag ihren ersten Punktgewinn als Cheftrainerin mit den Eisernen einfahren.

Auch der HSV brachte seine Freude über den Klassenerhalt zum Vorschein: „Wir bleiben erstklassig“, schrieb der Verein auf X.

St. Pauli kassiert wegweisende Niederlage

Maßgeblich war auch die Pleite vom FC St. Pauli gegen den FSV Mainz 05 (1:2). Damit verpasste es die Mannschaft von Alexander Blessin wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

Die Lage für Pauli (26 Punkte, aber das schlechtere Torverhältnis als Wolfsburg) wird immer bedrohlicher. Am letzten Spieltag kommt es dann zum direkten Duell zwischen Pauli und Wolfsburg.

Der 1. FC Köln und Werder Bremen (je 32 Punkte) sind zwar noch nicht endgültig safe, können aber nur noch rein rechnerisch eingeholt werden.

Bundesliga: Auch Gladbach gerettet

Borussia Mönchengladbach sicherte sich bereits am frühen Abend mit einem Last-Minute-Sieg gegen Borussia Dortmund (1:0) vorzeitig den Klassenerhalt.

Für den 1. FC Heidenheim (23 Punkte, Platz 18) wird die Luft derweil immer dünner – der direkte Klassenerhalt ist nicht mehr möglich. Das Team von Trainer Frank Schmidt ist am 33. Spieltag in Köln gefordert.