Dass beim 3:1 des 1. FC Heidenheim gegen den 1. FC Köln nicht der bisherige Stammtorwart Diant Ramaj, sondern Frank Feller zwischen den Pfosten stand, überraschte viele. Vor dem wichtigen Sieg im Rheinland klärte Trainer Frank Schmidt über die Gründe des Torwartwechsels auf.

„Frank Feller ging als potenzielle Nummer eins in die Vorbereitung, dann verletzt er sich und fällt monatelang aus“, sagte der Coach: „Zuletzt war er im Training leistungsmäßig auf absolutem Top-Level. Jetzt ist es ja nicht so, dass wir viele Auswärtsspiele gewonnen haben. Aber wir müssen heute gewinnen. Wir belohnen ihn für die Leistung, die er gezeigt hat. Und ein Quäntchen Glück kann er uns auch zurückbringen.“

Diant Ramaj hat seinen Stammplatz verloren
Diant Ramaj hat seinen Stammplatz verlorenDiant Ramaj hat seinen Stammplatz verloren© IMAGO/MIS

Was hat Ramaj beim BVB für eine Perspektive? 

Die Entscheidung für Ramaj, der zuvor die Nummer eins war und 31 der 32 Bundesliga-Spiele bestritten hatte, soll aber nicht aus dem Nichts gekommen sein. „Er hat damit gerechnet, weil wir sehr klar in der Kommunikation sind. Wir labern nicht rum und lassen die Spieler im Unklaren, sondern wir sagen immer, wie es ist. Auch wenn es scheiße ist, dann sagen wir, dass es so ist. Davon leben wir, von diesem Teamgeist“, fuhr Schmidt fort.

Ob der 24-Jährige überhaupt noch einmal für Heidenheim auflaufen wird, steht also in der Schwebe. Ramaj ist nur bis zum Sommer von Borussia Dortmund ausgeliehen. Danach geht es nach aktuellem Stand zurück zu den Schwarz-Gelben.

Leicht wird es für Ramaj allerdings nicht, beim BVB Spielzeit zu erhalten. Dort steht ihm der langjährige Stammkeeper Gregor Kobel vor der Nase.