Nicolas Jackson wird über den Sommer hinaus nicht beim FC Bayern bleiben. Das bestätigte Max Eberl am Samstagabend im ZDF-Sportstudio.
„Wir haben Spieler wie Nicolas Jackson, wo wir die Option nicht ziehen müssen, weil er die Spiele nicht erreicht. Und wo es darauf hinausläuft, dass wir die Option nicht ziehen werden“, sagte der Sportvorstand der Münchener.
Eberl ging dabei auf die Kaufpflicht ein, die gegriffen hätte, wenn Jackson für Bayern auf 40 Pflichtspieleinsätze über 45 Minuten kommen würde. Dann wäre eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 65 Millionen Euro an den FC Chelsea fällig geworden.
Jackson kehrt zu Chelsea zurück
Die Spieleanzahl, die Uli Hoeneß im September 2025 im SPORT1 Doppelpass enthüllt hatte, galt jedoch von Anfang an als utopisch. Deshalb haben die Bayern-Bosse freie Hand und werden Jackson nicht fest verpflichten. Also kehrt der Stürmer zurück nach London, von wo er im vergangenen Sommer ausgeliehen worden war. Bei den Blues ist er noch mit einem Vertrag bis 2033 ausgestattet.
Aktuell steht der Senegalese bei 20 Einsätzen in der Bundesliga, acht in der Champions League und einem im DFB-Pokal. Zehn Tore und vier Vorlagen stehen insgesamt zu Buche.
SPORT1 hatte bereits im Februar berichtet, dass Jackson in München keine Zukunft haben würde.