Mit gerade einmal 21 Punkten nach 27 Spieltagen kämpft der VfL Wolfsburg um seinen Verbleib in der Fußball-Bundesliga. Das Team von Dieter Hecking belegt derzeit einen direkten Abstiegsplatz, der Rückstand auf das rettende Ufer (Platz 15) wuchs derweil auf fünf Zähler an.
BVB-Legende und Weltmeister Kevin Großkreutz hat nun keinen Hehl daraus gemacht, dass er sich einen Abstieg der Niedersachsen wünscht. Scherzhaft sagte er in seinem Podcast „Viertelstunde Fußball“ zwar, dass der Klub eigentlich nicht absteigen dürfe, weil das Stadion „immer voll“ sei und eine „geile Stimmung“ herrsche. Dann wurde Großkreutz wieder ernst: „Nein. Ich wünsche mir, dass die absteigen und fertig.“
Mit Hecking hätte der Klub zwar einen „super Trainer“ verpflichtet, dieser würde jedoch zu spät kommen, fuhr der ehemalige Dortmund-Profi fort.
Noch kein VfL-Sieg in der Rückrunde
Unter dem langjährigen Bundesliga-Trainer hatten die Wölfe einen überraschenden Punkt beim Gastspiel bei der TSG Hoffenheim (1:1) geholt, in der vergangenen Woche jedoch eine empfindliche 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen erlitten.
Der Rückstand auf den FC St. Pauli, der auf dem Abstiegs-Relegationsplatz steht, beträgt sieben Spieltage vor Saisonende drei Punkte. In der Rückrunde sind die Niedersachsen noch ohne Sieg.