Am Mittwoch stehen sich der FC Bayern und Bayer Leverkusen in der Champions League gegenüber. Geht es nach Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld, ist der Ausgang der beiden Achtelfinal-Partien vollkommen „offen“. Entscheiden sei letztlich „die Tagesform“, sagte der 76-Jährige bei der Bild.
Wenn auch er keinen Favoriten nennen wollte, schwärmte Hitzfeld zumindest von Xabi Alonso. Der Leverkusen-Coach, der noch bis 2017 bei den Bayern gespielt hatte, leiste Großes: „Was er macht, ist eine Kunst“.
Hitzfeld schwärmt von Alonso
Des Weiteren betonte er: „Er hat alles als Spieler erlebt und zeigt Verständnis dafür, wenn einer seiner Spieler mal einen Fehler macht. Was mir besonders gefällt, ist seine beherrschte Art an der Linie. Xabi war als Spieler eine große Persönlichkeit der Bundesliga – und ist es auch längst als Trainer.“
Aber hiermit nicht genug: Nicht nur in der Bundesliga könne Alonso brillieren, sondern auch auf internationaler Ebene. Egal ob Bayer oder Real Madrid: „Xabi wird jeden großen Verein der Welt trainieren können“, sagte Hitzfeld.
Dennoch würde sich der 76-Jährige freuen, „wenn er (Xabi Alonso; Anm. d. Red.) noch eine Weile weiter in der Bundesliga bliebe.“
Größerer Druck bei Bayern
Die vergangenen sechs Begegnungen gegen den deutschen Rekordmeister hatte die Werkself ohne Niederlage überstanden.
Auf die Nachfrage, ob dies ein Vorteil für Leverkusen sei, spekulierte der ehemalige Bayern-Trainer: „Zumindest hat den Leverkusenern das sehr viel Respekt in München eingebracht.“
Zusätzlich habe der FC Bayern „den größeren Druck und deutlich mehr zu verlieren, weil das Finale der Champions League in München stattfindet“.
Das Hinspiel findet am Mittwoch in der Allianz Arena statt, gefolgt vom Rückspiel in der BayArena am 11. März.