Oliver Mintzlaff, einer von drei Geschäftsführern des Red-Bull-Konzerns, hat offenbart, dass ihn die Umstände der Trennung von Max Eberl „schwer getroffen“ hätten.

„Bei Max Eberl ist ja hinlänglich bekannt, dass uns da einfach das Commitment gefehlt hat und er jetzt beim FC Bayern da ist, wo er letztendlich hinwollte“, sagte Mintzlaff beim kicker.

Dass es so verlaufen sei, habe „uns und mich persönlich schwer getroffen“, sagte der 49-Jährige weiter. Dennoch findet er, „dass wir das dann gemeinsam sauber und vernünftig gelöst haben“.

Eberl weniger als ein Jahr im Amt

Eberl hatte bei Leipzig im Dezember 2022 als Geschäftsführer Sport übernommen. Im September 2023 wurde er wieder freigestellt. Seit März 2024 ist der 51-Jährige für den FC Bayern als Sportvorstand aktiv.

Im Januar hatte Mintzlaff in der Sport Bild von einem „Fehler“ bei der Eberl-Verpflichtung gesprochen. Er sei mit Eberl aber „nicht im Bösen“ auseinandergegangen. Es habe „ein vernünftiges Gespräch“ gegeben, erklärte Mintzlaff: „Da habe ich ihm auch gesagt, dass ich enttäuscht und traurig bin.“