Jérôme Boateng unterschreibt weder beim FC Bayern München noch beim 1. FC Heidenheim. Der 35 Jahre alte Verteidiger ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Verein.
Zuletzt wurde Boateng mit Heidenheim in Verbindung gebracht. Die Sport Bild berichtete, dass der Bundesliga-Aufsteiger an Boateng interessiert sei, ein Wechsel kam jedoch nicht zustande. Boatengs Berater Tolga Dirican offenbarte nun brisante Hintergrund-Details – und erhebt Vorwürfe.
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Boateng-Berater: ”Wir sind sehr verwundert …”
FCH-Trainer Frank Schmidt hatte vor dem Bundesliga-Duell mit dem FC Bayern am Samstag (Endstand 2:4) einen möglichen Wechsel dementiert: „Wir haben junge, hungrige Spieler, die wir ausbilden und nach vorne bringen. Ich glaube, da würde er nicht ganz so gut reinpassen.”
Diese Aussage sorgte bei Dirican für Irritationen: “Wir sind sehr verwundert über die Aussagen von Frank Schmidt”, sagte Dirican zu SPORT1: „Sein Sportdirektor [Robert Strauß; d. Red.] bat um ein Treffen – welches am 3.11. dann auch stattgefunden hat! Jérôme hat Heidenheim nie sein Wort gegeben und zu keiner Zeit sein Interesse an einem Wechsel dorthin hinterlegt.“
Tolga Dirican: ”Eine Frechheit!”
War Boateng nun an einem Wechsel interessiert? Oder war der FCH die treibende Kraft? War überhaupt jemand interessiert?
Dirican bezichtigt den 1. FC Heidenheim der Lüge: “Stattdessen hat Heidenheim ihn noch einladen wollen und um ihn gebuhlt. Dies nun so umzudrehen, als ob Heidenheim Jérôme absagt, ist eine Frechheit und skurril zudem.”