Thomas Müller hat zuletzt beim FC Bayern aufgetrumpft und auch den Sprung in den ersten DFB-Kader von Neu-Bundestrainer Julian Nagelsmann geschafft.

„Da freue ich mich sehr darüber – Thomas auch“, sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen bei Bild TV: „Die Spitzenleistung ist ein Grund für Julian Nagelsmann, ihn zu nominieren.“

Müller-Verlängerung? Das sagt Dreesen

Auf die Frage, wann Bayern die Verkündung eines „Rentenvertrags“ für den 34-Jährigen – das aktuelle Arbeitspapier läuft noch bis Sommer 2024 – verkünden will, antwortete Dreesen schmunzelnd: „Ich weiß nicht, ob er bis 67 spielen will.“ Er betonte hinsichtlich einer vorzeitigen Verlängerung: „Wir verspüren keinen Druck. Und Thomas und seine Berater machen keinen Druck.“

Aber natürlich habe man gesehen, welch „enorme Bedeutung Thomas für die Mannschaft hat, welch wichtiger Bestandteil er ist. Wir werden sehen, was kommt.“

Dreesen erklärte: „Ich bin optimistisch. Wir haben guten Grund, Thomas hoffentlich noch lange bei uns zu haben.“

Müller? „Schon viele verdiente Spieler auf der Bank“

Anschließend wurde der Bayern-Boss gefragt, ob denn Müllers aktuelle und zukünftige Rolle in den Vertragsgesprächen eine Rolle spiele. „Wenn man diese Gespräche dann führt – da sind wir ja noch gar nicht“, sagte Dreesen.

Die Rolle sei zudem „immer eine Momentaufnahme und eine Frage des Trainers, der Taktik, der Fitness und der Kaderzusammenstellung.“

Es gebe also „viele Fragezeichen, die auch in Gesprächen nicht in zwei Jahren im Voraus zu klären sind. Wir hatten schon viele verdiente Spieler auf der Bank.“

So denkt Müller über seine Rolle

Müller hat unter Thomas Tuchel keinen Stammplatz inne, war aber zuletzt beim 2:1-Sieg beim FC Kopenhagen in der Champions League ein entscheidender Faktor als Joker.

Durch Thomas Müllers energetische Vorarbeit gewinnt der FC Bayern in Kopenhagen. Der Bayern-Star erklärt seinen ausgelassenen Torjubel.

Durch Thomas Müllers energetische Vorarbeit gewinnt der FC Bayern in Kopenhagen. Der Bayern-Star erklärt seinen ausgelassenen Torjubel.

„Ich bin, unabhängig von meiner bisherigen Karriere, ein ganz normaler Kaderspieler und will natürlich auch Minuten und mich empfehlen“, stellte der Weltmeister von 2014 nach dem Sieg in Kopenhagen auf SPORT1-Nachfrage klar. „Nicht einfach nur, dass ich Minuten sammele, sondern, weil ich natürlich überzeugt bin, dass ich mit meinen Stärken auch der Mannschaft helfen kann. Das ist es eigentlich, worum es einem da geht und was wahrscheinlich jeder Spieler, der da draußen sitzt, aber denkt: ‚Boah, mich würden sie heute aber da draußen gut gebrauchen können.‘“

Auch wenn es noch keine Gespräche zwischen seinem Berater und dem FC Bayern gibt: Eine Verlängerung seines 2024 auslaufenden Vertrags wäre, sollte er seine aktuelle Form halten, sehr gut vorstellbar.