Nachdem es zuvor schon Karl-Heinz Rummenigge und Herbert Hainer ausgeplaudert hatten, ist es nun auch offiziell: Der FC Bayern hat die Verpflichtung von Raphael Guerreiro vermeldet.
Der 29 Jahre alte Portugiese kommt ablösefrei vom FCB-Dauerrivalen Borussia Dortmund. Dass die Münchner diesen Transfer realisieren konnten, haben sie dabei vor allem Thomas Tuchel zu verdanken.
Tuchel fädelte Guerreiro-Transfer zum FC Bayern ein
„Der Trainer hat mich angerufen und dafür bin ich ihm sehr dankbar“, verriet Guerreiro in seinem ersten Interview für seinen neuen Klub. „Ich habe in Dortmund mit ihm zusammengearbeitet und natürlich war es für mich sehr wichtig, ihn am Telefon zu haben. Und ja, deswegen habe ich meine Entscheidung sehr schnell getroffen.“
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„Ich bin jemand, der immer den Ball haben will, die ganze Zeit.“
Guerreiro betonte zudem, dass ihm der Stil des FCB sehr zusage.
„Für mich ist es sehr aufregend, Spieler von Bayern München zu werden, weil ich weiß, wie ich auf dem Platz spiele – und ich möchte in einer Mannschaft mit viel Ballbesitz spielen“, gab er zu Protokoll.
„Ich bin jemand, der immer den Ball haben will, die ganze Zeit. Ich werde die ganze Zeit in Bewegung sein, auch weil es das ist, wie ich den Fußball sehe. Wenn man sich nicht bewegt, kann man keine Chancen kreieren“, erklärte der zweite feststehende Neuzugang der Münchner nach Konrad Laimer, der ebenfalls ablösefrei von RB Leipzig kommt.
Guerreiro, der einen Vertrag über drei Jahre bis zum 30. Juni 2026 unterschrieb, war im Sommer 2016 für zwölf Millionen Euro Ablöse vom FC Lorient zum BVB gewechselt.
In seinen zwölf Jahren bei den Schwarzgelben absolvierte er 224 Pflichtspiele, steuerte dabei starke 90 Scorerpunkte (40 Tore, 50 Assists) bei und gewann zwei Mal den DFB-Pokal.