Hatte das Aus von Julian Nagelsmann wirklich vordergründig sportliche Ursachen?
BVB-Legende Roman Weidenfeller hat im STAHLWERK Doppelpass Zweifel daran geäußert – der Ex-Bayern-Coach hätte demnach vor allem wegen außersportlicher Belange seinen Trainerposten räumen müssen.
„Ich glaube, dass Julian Nagelsmann in das eine oder andere Fettnäpfchen getreten ist. Deshalb hat das mit ihm nicht mehr funktioniert“, wollte Weidenfeller wissen.
Der FC Bayern München hat mit einem Heimsieg gegen Borussia Dortmund die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga zurückerobert.
Weidenfeller wurde konkreter: „Es wurde an der Säbener Straße trainiert, und der Cheftrainer war nicht da. Das gab es schon das ein oder andere Mal.“
Tuchel-Handschrift in der Bayern-Gala? Weidenfeller widerspricht
Der zweimalige Deutsche Meister mit dem BVB widersprach auch, nachdem die ersten Fußball-Experten Nagelsmann-Nachfolger Thomas Tuchel nach dem deutlichen Bayern-Erfolg im Ligagipfel gegen Dortmund in den Himmel gelobt hatten.
„Bei allem Respekt vor Thomas Tuchel: Aber ist das jetzt schon die Handschrift von Thomas Tuchel? Nach drei Tagen?“, wollte Weidenfeller Tuchels Einfluss in der Vorbereitung auf das Topspiel nicht überbewerten.
Allgemein hätte der 42-Jährige den deutschen Rekordmeister nicht zu stark gesehen, wie die Münchener in der Öffentlichkeit gemacht werden. „Haben sich die Dortmunder nicht selber geschlagen?“, begründete Weidenfeller das unausgeglichene Spitzenspiel mit einem Dortmunder Versagen.
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Weidenfeller: Meisterschaft noch nicht entschieden!
Dennoch sei die Meisterschaft nach Ansicht des schwarz-gelben Publikumslieblings noch nicht entschieden.
„Wir haben noch fünf Heimspiele, es sind noch acht Spieltage, die wir in der Rückrunde bestreiten“, machte Weidenfeller seinem Ex-Verein Hoffnung.