Oliver Kahn lässt nicht locker!
Nach dem 4:2-Sieg des FC Bayern gegen Viktoria Pilsen gratulierte der Vorstandsboss dem Team zwar zum Einzug ins Achtelfinale der Champions League – legte zugleich aber auch den Finger in die Wunde. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
„4 Spiele, 4 Siege und vorzeitig im Achtelfinale! Ein Kompliment an die Mannschaft, in dieser Gruppe war das nicht selbstverständlich“, schrieb der einstige Weltklassetorwart auf Twitter. Er ergänzte jedoch: „Nach einer furiosen ersten Hälfte haben wir den Gegner aber wieder zurück ins Spiel kommen lassen. Das müssen wir unbedingt abstellen!“
Dieses Bayern-Problem prangert Kahn an
Kahn mahnt bereits seit Wochen zu mehr Konzentration der Bayern-Stars auf dem Platz. Vor allem die Chancenverwertung kritisierte er nach den enttäuschenden Ergebnissen der vergangenen Monate mehrfach. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
Der Gipfel der Unzufriedenheit war beim 53-Jährigen am letzten Samstag erreicht, als er sich auf der Tribüne maßlos über einen späten Gegentreffer von Borussia Dortmund im Topspiel ärgerte. Der BVB hatte sich in der Nachspielzeit einen Punkt gesichert, dabei sahen die Bayern lange Zeit wie die sicheren Sieger aus.
Nach dem Dortmund-Duell hatte Kahn deshalb kritisiert, dass die Bayern den Gegner „selber wieder ins Spiel“ geholt hatten. Ein Makel, den er in seinem Tweet praktisch wortgleich auch nach der Pilsen-Partie anprangerte.
Fehlte ihm der Lerneffekt nach der Enttäuschung von Dortmund? Klar ist: Oliver Kahn lässt auch nach der aktiven Karriere nicht locker.
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