Bei der 6:2-Heimgala des FC Bayern München gegen den FSV Mainz 05 ereignete sich in der 58. Minute für Leon Goretzka etwas Besonderes. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Der Nationalspieler wuchtete eine Flanke von Sadio Mané, der sich mit einem Tor und zwei Assists in überragender Form präsentierte, per Kopf zum zwischenzeitlichen 4:1 ins Tor. Es war das erste Heimtor des 27-Jährigen in diesem Kalenderjahr. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Dementsprechend ausgelassen bejubelte Bayerns Nummer acht diesen Treffer. Goretzka klopfte sich mit beiden Händen ein paar Mal auf die Brust, posierte dann mit angespannten Muskeln vor den Anhängern – und zeigte sich nach dem Spiel selbst irritiert von seinem Ausbruch.

Leon Goretzka war selbst irritiert, wie ausgelassen er gegen Mainz gejubelt hatte
Leon Goretzka war selbst irritiert, wie ausgelassen er gegen Mainz gejubelt hatteLeon Goretzka war selbst irritiert, wie ausgelassen er gegen Mainz gejubelt hatte

„Es fühlt sich super an. Man hat es, glaub ich, auch an meinem Jubel gesehen“, sagte er bei Sky nach Abpfiff erst noch zurückhaltend. Als er seinen Ausbruch der Freude dann auf dem Bildschirm sah, fügte er sichtlich amüsiert hinzu: „Gut, etwas übertreiben, vielleicht.“

Leon Goretzka irritiert von eigenem Jubel

Auf Nachfrage wie es zu seinem ausgelassenen Jubel kam, wirkte er selbst etwas überfragt. „Keine Ahnung, in dem Moment freut man sich einfach“, begann er seine Erklärung, um dann amüsiert zuzugeben: „Und ja, das sieht dann am Ende so aus.“

Zwei Minuten nach dem Treffer war das Match für den Mittelfeldspieler beendet und Marcel Sabitzer übernahm. Die Bayern-Fans verabschiedeten Goretzka und den mit ihm vom Platz gehenden Serge Gnabry mit Standing Ovations.

Alles zur Bundesliga auf SPORT1: