In die Verhandlungen über eine Verpflichtung von Max Eberl als Sportdirektor bei RB Leipzig kommt Bewegung.
RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat ein zeitnahe Gespräche mit Geschäftsführer Stephan Schippers vom Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach angekündigt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
„Wir sind an einem Punkt, dass wir wollen und dass Max möchte. Wir werden in den nächsten Tagen die Gespräche mit Herrn Schippers führen“, sagte Mintzlaff am Sonntag bei Bild Live: „Dann gucken wir, ob wir zusammenkommen.“ (BERICHT: Stindl übt Eberl-Kritik)
Mintzlaff verriet auch, dass Eberl den Sachsen bereits abgesagt hatte. Das geschah direkt nach dem DFB-Pokalsieg im Mai. „Dennoch habe ich bei Eberl nicht locker gelassen, wohlwissend, dass die Tür nicht einmal einen Spalt offen war.“ Er sei „ein stückweit hartnäckig geblieben, und der Spalt ging irgendwann immer mehr auf, so dass ich mehr Gas gegeben habe.“
Die Sachsen sind seit über einem Jahr auf der Suche nach einem Nachfolger für ihren zum heutigen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt abgewanderten Ex-Sportchef Markus Krösche. Eberl hatte im Januar in Mönchengladbach nach jahrelang erfolgreicher Arbeit aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt.
Mintzlaff: „Es war aber erst der erste kleine Schritt“
Allerdings hat der Ex-Profi bei den Rheinländern noch einen bis 2026 gültigen Vertrag, der aktuell ruht. Dadurch dürfte im Falle seines Einstiegs in Leipzig eine Ablöse fällig werden.
In Leipzig würde Eberl auf Trainer Marco Rose treffen, mit dem er in Gladbach erfolgreich zusammengearbeitet hat. Rose feierte am Samstag beim 3:0 (2:0) gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund einen gelungenen Einstand bei RB Leipzig. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
„Es war das erste Spiel und ist sicherlich so gelaufen, wie wir uns das idealerweise vorgestellt haben“, sagte Mintzlaff: „Es war aber erst der erste kleine Schritt.“
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)