Borussia Dortmund spielt bisher eine gute Saison und liegt nur einen Punkt hinter dem FC Bayern auf Rang 2.
Doch 15 Gegentore nach zehn Partien sind für einen Bundesliga-Spitzenklub zu viel – das sieht auch BVB-Keeper Gregor Kobel so. (Gregor Kobel im SPORT1 Podcast „Die Dortmund-Woche“)
„Wir versuchen das zu ändern. Wir haben noch zu oft Drama drin. Aber wir spielen sehr offensiv, unsere Mentalität ist offensiv. Es macht ja auch Spaß, zuzuschauen“, sagte Kobel dem Blick.
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Was ihn aber wirklich ärgert, ist eine kuriose Begebenheit, wie der 23-Jährige mit einem Augenzwinkern verriet. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
„In den letzten Runden hat mir immer ein Schweizer einen reingehauen. Mal Andi Zeqiri von Augsburg, mal Denis Zakaria von Gladbach. Gerade Denis, der hat mir schon letztes Jahr einen reingemacht. Gefühlt sein einziges Saisontor, immer gegen mich. Das nervt brutal“, sagte Kobel.
Kobel: BVB „eine andere Dimension“
Für Kobel, der erst im Sommer vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund gewechselt war und in der Bundesliga zuvor bei Hoffenheim und Augsburg spielte, ist der BVB jedenfalls „eine andere Dimension“ als seine bisherigen Klubs: „Ich bin nun in einem Top-10-Verein der Fußballwelt.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Daher wird er bei der bisherigen Saisonbilanz auch nicht euphorisch: „Es ist okay. Wir hätten noch öfter gewinnen können, haben einige Punkte liegen lassen. Aber wir sind in der Bundesliga vorne mit dabei, sind in der Champions League insgesamt gut unterwegs und im DFB-Pokal mit dabei.“
Kobel: Haaland „ein geiler Stürmer“
Damit der BVB die ehrgeizigen Ziele erfüllen kann, wird es vor allem auf Stürmerstar Erling Haaland ankommen, der aktuell verletzungsbedingt fehlt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Kobel schwärmt von ihm: „Ein geiler Stürmer. Unglaublich, was er drauf hat und wie weit er in seinem Alter schon ist. Schnell, stark im Abschluss, groß, kräftig.“
Und weiter: „Wenn Du Dir einen Stürmer schnitzen müsstest, käme er dabei heraus. Und er ist neben dem Feld ein guter Typ. Das macht riesig Spaß. Schade, dass er uns aktuell fehlt.“