Geschäftsführer Fernando Carro vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat von allen Mitarbeitern im Klub eine größere Gier nach Erfolg gefordert. „Diese Einstellung erwarte ich von jedem Einzelnen: im Fußball-Unternehmen und in der Mannschaft“, sagte der 56-Jährige im Interview mit Sport1: „Ich will das noch weiter in den Verein hineintragen. Wir müssen immer mehr wollen.“
Die Last-Minute-Niederlage kurz vor Weihnachten gegen Meister Bayern München liegt Carro daher „immer noch im Magen. Wir waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Am Ende verlieren wir in letzter Sekunde 1:2.“ Dennoch sieht er die Leverkusener auf einem guten Weg: „Natürlich sind die Bayern der scheinbar übermächtige Gegner – aber wir wollen und können es mit ihnen aufnehmen. Das hat das Spiel gezeigt.“
Das nach der Niederlage erneut aufkeimende „Vizekusen-Etikett“ interessiert Carro „überhaupt nicht. Wir müssen uns in vielen Punkten sicherlich noch weiterentwickeln. Dazu gehört auch, in den entscheidenden Spielen bis zur letzten Sekunde voll da zu sein“, sagte er.