Timo Werner steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea – obwohl er lange auch mit dem FC Bayern, dem FC Liverpool und Manchester United in Verbindung gebracht wurde.

Nun wird bekannt, warum sich der Stürmer von Bundesligist RB Leipzig letztlich für die Blues entschieden hat. Wie der Telegraph berichtet, gab ein Besuch der Chelsea-Legenden Frank Lampard und Petr Cech den Ausschlag. Der Trainer und der Sportdirektor wurden demnach im Januar vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie bei dem deutschen Nationalspieler vorstellig. 

Timo Werner wird wohl zum FC Chelsea wechseln. Die Blues überzeugten den Nationalstürmer bei einem Treffen Anfang des Jahres.

Timo Werner wird wohl zum FC Chelsea wechseln. Die Blues überzeugten den Nationalstürmer bei einem Treffen Anfang des Jahres.

Laut dem Bericht konnten sie ihn in einem persönlichen Gespräch überzeugen, als sie Werner ihren Plan für seine Zukunft bei Chelsea aufzeichneten. Vor allem auch die tadellosen Deutsch-Kenntnisse Cechs sollen in dem Gespräch mit dem Profi und dessen Vater und Agenten gut angekommen sein. 

Stuttgart würde kräftig mitkassieren

Umgekehrt soll auch Werner einen guten Eindruck bei den Chelsea-Ikonen hinterlassen haben, seit dem Treffen sei man daher fortlaufend in Kontakt gewesen.

Der Wechsel von Timo Werner von RB Leipzig zum FC Chelsea scheint sicher zu sein. Hansi Flick spricht über den Nationalstürmer, an dem auch der FC Bayern München interessiert war.

Der Wechsel von Timo Werner von RB Leipzig zum FC Chelsea scheint sicher zu sein. Hansi Flick spricht über den Nationalstürmer, an dem auch der FC Bayern München interessiert war.

Noch ist der Deal nicht offiziell bestätigt. Wie der Telegraph aber schon jetzt schreibt, soll Werner bei seinem zukünftigen Arbeitgeber rund 180.000 Pfund pro Woche (knapp 202.000 Euro) verdienen. Die Bild berichtet zudem, dass auch Werners Ex-Klub VfB Stuttgart an dem Transfer mitverdienen werde. Denn die Schwaben sicherten sich offenbar eine Beteiligung an einem Weiterverkauf des Angreifers, als sie ihn 2016 nach Leipzig ziehen ließen. 

Werners Ausstiegsklausel liegt bei etwa 53 Millionen Euro, zwölf Prozent stehen aber wohl den Stuttgartern zu. Insgesamt – eine Ausbildungs-Entschädigung mit eingerechnet – blüht dem VfB ein Geldregen in Höhe von 8,2 Millionen Euro.